Wirst du den Leviathan mit einem Angelhaken herausziehen oder mit einem Seil, das du auf seine Zunge wirfst?
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Beschreibung
**"Navegantes: Inspiriert von ****The Tall Ships Races in skandinavischen Gewässern"
Titel: „Wirst du den Leviatan mit dem Angelhaken herausziehen oder mit dem Seil, das du an seiner Zunge befestigst?"
Technik: Acryl und Öl auf Leinwand
Maße: 100 x 100 cm
Ein weiteres älteres Werk, das ich unbedingt in diese Ausstellung bringen musste. Es gibt Gemälde, an denen man hängt – sei es wegen dessen, was sie darstellen, oder einfach wegen ihrer Komposition.
Dieses Gemälde war Teil der Ausstellung „Desde el seno de la Tempestad", die im Hotel-Museum Casa Santo Domingo in der Stadt Antigua Guatemala stattfand.
Als Modell für die Frau griff ich mangels Alternativen auf meine eigene Figur zurück. Das Geländer, auf das sie sich stützt, entspricht jenen wiederkehrenden, nostalgischen Bildern, die meine Erinnerungen durchdringen. Und das Meer, das aufgewühlte Meer, in dem die Grüntöne hervorstechen, ist auch das Meer, an das ich mich aus meiner Kindheit erinnere, wenn ich von Valparaíso nach Viña del Mar in Chile reiste.
Entnommen aus einem Vers des Buches Hiob, das das zentrale Thema jener Ausstellung war: „Wirst du den Leviatan mit dem Angelhaken herausziehen oder mit dem Seil, das du an seiner Zunge befestigst?" – dies ist eine der Fragen, die Gott an einen misshandelten und verwirrten Hiob richtet und damit seine Allmacht offenbart.
Denn wer könnte den Leviatan, dieses ungeheure biblische Ungeheuer, das Feuer und Rauch aus seinen Nüstern blies, aus den Tiefen des Meeres, in dem es hauste, herausholen – wer, wenn nicht unser Schöpfer?
Der Leviatan ist in dem Werk nicht zu sehen ... aber er ist präsent und begierig darauf, an die Oberfläche zu kommen. Man erahnt sogar einen Teil seines Rückens, eine undurchdringliche Panzerung, die zwischen den unruhigen Wassern auftaucht.
Dieses Gemälde stellt nicht nur den biblischen Vers wörtlich dar, sondern auch unsere Ohnmacht, unsere Winzigkeit angesichts der Kraft der Natur, die uns beherrscht, selbst wenn wir Festungen, Burgen bauen oder auf eine Insel fliehen, um uns zu schützen.
Nur Gott hat die vollständige Kontrolle über absolut alles, und unser Leben hat keinen Sinn, wenn wir ihm nicht die Herrschaft darüber überlassen. Oder etwa: Wirst du den Leviatan mit dem Angelhaken herausziehen oder mit dem Seil, das du an seiner Zunge befestigst?
Du kannst meinen Werdegang als Künstler unter folgendem Link sehen:
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María Jimena Navarro is a Chilean painter, holding a Bachelor's degree in Plastic Arts from the Pontifical Catholic University of Chile. She was a distinguished student of renowned Chilean artists such as Hernán Miranda, Gonzalo Cienfuegos, and Roser Bru. Her work has been featured in numerous exhibitions, both in Chile and abroad, including Guatemala, the United States, and Costa Rica, where she has lived with her family since 2015. With a distinctly Expressionist style, incorporating color to varying degrees, she has dedicated herself to capturing everyday life in a figurative manner, exploring themes that hold personal significance in both imagery and emotional weight. These themes include urban landscapes, the human figure, and the depiction of horses—portrayed as objects in constant motion, expressing their strength and imbued with vibrant color. María Jimena’s painting is an invitation to pause and feel, to remember, or to let ourselves be carried away. It is a tribute to life, reminding us that, ultimately, life is lived in color. In 2022, she ventured into professional writing for the first time, participating in the "César Vidal Christian Novel Award" by The Agustin Agency with her work "Colombina y la Sonrisa de Dios" (Colombina and the Smile of God). Visual Artist CV:https://www.jimenavarro.com
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